Auf der Mitgliederversammlung am 05.03.2016 wurden Änderungen der Prämientitel im Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e. V. beschlossen. Kleine, positive Änderungen, die zu einer Gleichstellung der  Verbandsprämie und Staatsprämie führen.  Inzwischen wohl allgemein bekannt ist der Appell des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, auf das Brennen der Fohlen zu verzichten.

Die Geschichte der Pferdezucht nimmt ihren Ursprung vor ca. 5000 Jahren. Dadurch haben wir Menschen den Lebensraum der Pferde eingeschränkt, wohingegen sich deren Verhalten und Ansprüche nicht wesentlich verändert haben. Nach §2 des Tierschutzgesetzes muss, wer ein Tier hält es seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen, und er darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Anläßlich der Mitgliederversammlung des Verbandes der Ponyzüchter Hessen hielt Herr Prof. Dr. Anton Grauvogl aus Forstinning ein Fachvortrag zum Thema:
Pferde besser verstehen. Der Inhalt dieses wissenschaftlichen Vortrags über die Psyche der Pferde erwies sich als derart interessant, dass die 12 Thesen von Prof. Grauvogl allen Mitgliedern im folgenden Punktekatalog zum nachlesen veröffentlicht werden:

In Teil I befasst sich Prof. Dr. Anton Grauvogel, Gastreferent der letztjährigen Mitgliederversammlung des VPH mit dem Verhalten von Pferden als Einzeltier und im Herdenverband. Eine praxisnahe Darstellung für Pferdehalter, die sich um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Pferde bemühen.

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