Satzung / Download Satzung VPPH 2017Download Zuchtbuchordnung VPPH 2017

Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e.V. Satzung und Zuchtbuchordnung

Pfützenstraße 67 - 64347 Griesheim
Tel. 0 61 55 / 82 56 93-4,  Fax 0 61 55 / 82 56 93-5
E-Mail: vphessen(at)t-online.de, Internet: www.ponyverband.de

Stand Februar 2013

Satzung

§1   Name, Sitz und Verbreitungsgebiet

1.      Die Züchtervereinigung führt den Namen

     Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e.V.
Sie ist eine anerkannte Züchtervereinigung im Sinne des Tierzuchtgesetzes. Die Züchtervereinigung ist in das Vereinsregister eingetragen.

2.  Der Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e.V. im folgenden „Verband“ genannt, hat seinen Sitz in 64347 Griesheim. Sein räumlicher Tätigkeitsbereich ist grundsätzlich das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

3. Der Verband ist Mitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) - Hauptverband für Zucht und Prüfung deutscher Pferde e.V. in Warendorf - und anderer Organisationen, die der Pferdezucht dienen.

§ 2   Zweck und Aufgaben

1. Der Verband ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig tätig im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er verfolgt den Zweck, in Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Stellen sowie mit dem Hessischen Reit- und Fahrverband e.V. die Pferdezucht zu fördern. Dem deutschen Sprachgebrauch entsprechend umfasst der Begriff „Pferd“ alle Rassen einschließlich der Ponys und Kaltblüter. Die Förderungsmaßnahmen sind auf die Zuchtziele der in der Zuchtbuchordnung genannten Rassen ausgerichtet.

Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.  Zur Erreichung dieses Zweckes dienen folgende Maßnahmen:

  • 2.1.   Der Verband erlässt eine Zuchtbuchordnung als Bestandteil dieser Satzung (Anlage), die unter anderem das Zuchtprogramm, die Zuchtziele und die Voraussetzungen für die Eintragung von Zuchtpferden in das Zuchtbuch regelt. Der Verband führt ein Zuchtbuch (Hengstbuch, Stutbuch, Vorbuch) für die in der Zuchtbuchordnung angegebenen Rassen nach den tierzuchtrechtlichen Vorschriften in der jeweils gültigen Fassung. Mit der Zuchtbuchführung kann eine Einrichtung für Datenverarbeitung beauftragt werden.
  • 2.2.   Durchführung von Zuchtbuchaufnahmen und Kennzeichnung der eingetragenen Stuten und Hengste und deren Nachzucht nach den Bestimmungen der Zuchtbuchordnung des Verbandes.
  • 2.3.   Durchführung von Nachzuchtbesichtigungen der eingetragenen Hengste
  • 2.4.   Durchführung von Zuchtprogrammen
  • 2.5.   Durchführung von Körungen
  • 2.6.   Durchführung von Leistungsprüfungen für Zuchtpferde in Zusammenarbeit mit der Kommission für Pferdeleistungsprüfungen in Hessen
  • 2.7.   Veranstaltung und Beschickung von Ausstellungen, Schauen und Züchterwettbewerben
  • 2.8.   Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Pferdebestände in Zusammenarbeit mit der staatlichen Veterinärverwaltung
  • 2.9.   Förderung des Absatzes von Zuchtprodukten

§ 3  Mitgliedschaft

1.  Der Verband besteht aus

  •      1.1.   ordentlichen Mitgliedern
  •      1.2.   außerordentlichen Mitgliedern
  •      1.3.   Ehrenmitgliedern

2. Ordentliche Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, die im Besitz mindestens eines im Zuchtbuch des Verbandes eingetragenen Zuchtpferdes sind.

3. Außerordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen sowie Freunde und Förderer der Pferdezucht werden, die - ohne selbst im Zuchtbuch des Verbandes eingetragene Zuchtpferde zu besitzen - die Bestrebungen des Verbandes unterstützen.

4. Ehrenmitglieder können Persönlichkeiten werden, die sich um die Förderung der  Pferdezucht und die Arbeit des Verbandes besonders verdient gemacht haben.

§ 4   Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

1. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt bei ordentlichen Mitgliedern durch die Unterzeichnung einer Beitrittserklärung und mit der Eintragung eines Pferdes in das Zuchtbuch des Verbandes bzw. mit dem Ankauf eines eingetragenen Pferdes, wenn dessen zuchtbuchmäßige Umschreibung beantragt wird und wenn der Besitzwechsel durch den Verband bestätigt ist.

Ordentliche Mitglieder, die das letzte in ihrem Besitz befindliche eingetragene Pferd als abgängig oder verkauft abmelden, verbleiben bei Zahlung eines persönlichen Beitrages als außerordentliche Mitglieder im Verband, wenn sie nicht gleichzeitig schriftlich ihren Austritt erklären. Der Austritt kann nur zum Ende des laufenden Kalenderjahres unter Einhaltung der Fristen erfolgen (siehe § 4.2.2.) Der Erwerb der außerordentlichen Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

Ehrenmitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung gewählt.

2. Die Mitgliedschaft erlischt:

2.1. bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung

2.2. durch Austritt, der nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich ist und spätestens drei Monate vor dessen Ablauf schriftlich durch Einschreiben dem Verband erklärt werden muss

2.3. durch Ausschluss, der durch den Verband vorgeschlagen, begründet und beschlossen wird. Hierzu bedarf es einer schriftlichen Begründung. Der Ausschluss kann bei Verstoß gegen die Satzung einschließlich der Zuchtbuchordnung sowie gegen Beschlüsse des Verbandes und aufgrund von Beitragsrückständen erfolgen.

Mitglieder, die in betrügerischer Absicht nachweislich gegen die Bestimmungen der Zuchtbuchordnung (ZBO) verstoßen oder durch ihr Verhalten das Ansehen des Verbandes in der Öffentlichkeit schädigen, müssen vom Vorstand aus dem Verband ausgeschlossen werden. Das ausgeschlossene Mitglied kann gegen einen Ausschluss innerhalb einer Frist von vier Wochen Berufung einlegen; über die Berufung beschließt die nächste Mitgliederversammlung.

3. Den ausgeschiedenen bzw. ausgeschlossenen Mitgliedern steht kein Recht auf das Verbandsvermögen zu; sie sind dagegen zur Zahlung des Jahresbeitrages für das laufende Geschäftsjahr sowie der sonst fällig gewordenen Leistungen verpflichtet.

§ 5   Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Alle Mitglieder sind gleichberechtigt. Sie haben das Recht auf Förderung und Unterstützung durch den Verband nach Maßgabe der in der Satzung festgelegten Bestimmungen sowie auf Benutzung der Verbandseinrichtungen.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet:

2.1. die Satzung einschließlich der Zuchtbuchordnung des Verbandes und die Beschlüsse der Verbandsorgane zu befolgen sowie die Arbeit des Verbandes zu fördern und alles zu unterlassen, was das Ansehen und die Interessen des Verbandes schädigt,

2.2. die festgelegten Beiträge und Abgaben zu zahlen,

2.3. die in der Zuchtbuchordnung festgelegten Bestimmungen zu beachten,

2.4. dem Vorstand sowie dem Zuchtleiter und dem von ihm Beauftragten auf Verlangen die erforderlichen Auskünfte in allen die Zuchtbuchführung betreffenden Angelegenheiten zu erteilen und ihnen die Besichtigung und Überprüfung des Zuchtbetriebes zu gestatten,

2.5. der Aufforderung zur Beschickung von Schauen und Pferdeprämierungen möglichst Folge zu leisten und die Bemühungen des Verbandes zur Förderung des Absatzes von Zuchtprodukten zu unterstützen.

§ 6   Verwendung der Beiträge

1. Alle Beiträge und sonstigen Einnahmen sind ausschließlich zur Erreichung des Verbandszweckes zu verwenden.

2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7   Organe des Verbandes sind

  • 1.  Der Vorstand
  • 2.  Der Zuchtausschuss
  • 3.  Die Mitgliederversammlung

§ 8 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und aus fünf weiteren ordentlichen Vorstandsmitgliedern.

Die Vorstandsmitglieder sollten mit beim Verband eingetragenen Zuchtpferden ausübende Züchter sein.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren mit der Maßgabe, dass in jedem Jahr zwei Vorstandsmitglieder neu zu wählen sind. In den ersten zwei Jahren nach erfolgter Wahl des Vorstandes wird jeweils durch das Los entschieden, welche Vorstandsmitglieder turnusgemäß ausscheiden. Wiederwahl ist zulässig. Bei der Wahl entscheidet die absolute Stimmenmehrheit.

2. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich; sie sind gesetzliche Vertreter gemäß §§ 26 ff BGB. Jeder kann den Verband allein vertreten. Der stellvertretende Vorsitzende darf von seiner Vertretungsvollmacht im Innenverhältnis nur Gebrauch machen, wenn der Vorsitzende verhindert ist.

3. Scheidet der Vorsitzende aus seinem Amt aus, dann tritt bis zur Wahl seines Nachfolgers der stellvertretende Vorsitzende an seine Stelle. Scheidet auch dieser aus, dann übernimmt ein vom Vorstand zu bestimmendes Vorstandsmitglied den Vorsitz bis zur nächsten Mitgliederversammlung, die innerhalb der nächsten drei Monate einzuberufen ist.

4. Dem Vorsitzenden obliegt die Entscheidung in allen Verbandsangelegenheiten, soweit sie nicht durch diese Satzung anderweitig geregelt sind.

5. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:

  • 5.1. Beratung über alle züchterischen Maßnahmen von grundsätzlicher Bedeutung
  • 5.2. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  • 5.3. Bestellung des Zuchtleiters; sofern es sich um einen Landesbediensteten handelt, im Einvernehmen mit der Behörde, der der Landesbedienstete angehört
  • 5.4. Bestellung des Geschäftsführers und der Bediensteten des Verbandes
  • 5.5. Berufung der ehrenamtlichen Mitglieder von Kommissionen 
  • 5.6. Beratung und Beschlussfassung der Geschäftsordnung
  • 5.7. Beratung und Beschlussfassung einer Schauordnung
  • 5.8. Prüfung der Rechnungsführung und Verwaltung
  • 5.9. Prüfung des Haushaltsplanes (Voranschlag)
  • 5.10. Bildung von Arbeitsausschüssen
  • 5.11 Vorschlagsrecht für die Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • 5.12 Entscheidung über den Erwerb der außerordentlichen Mitgliedschaft

6. Der Vorstand ist nach Bedarf einzuberufen, mindestens jedoch zweimal im Jahr. Er ist bei Anwesenheit von vier ordentlichen Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Wenn die Beschlussfassung des Vorstandes die Vornahme eines Rechtsgeschäftes bzw. die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites mit einem Vorstandsmitglied betrifft, dann ist das betreffende Mitglied von der Beschlussfassung ausgeschlossen. Über die Vorstandssitzungen sind Niederschriften anzufertigen, die vom Vorsitzenden zu unterzeichnen sind. Diese Niederschriften werden den Vorstandsmitgliedern zugesandt; gegen die Niederschrift kann bis zur nächsten Vorstandssitzung Einspruch erhoben werden.

§ 9 Der Zuchtausschuss

Der Zuchtausschuss besteht aus dem Vorstand und weiteren von den Mitgliedern gewählten Personen, die als praktische Züchter die einzelnen Rassen vertreten. In den Zuchtausschuss können nur Personen gewählt werden, die Rassen vertreten, die über eine Zuchtpopulation von mindestens 30  eingetragenen Zuchttieren verfügen.  Die Zuchtausschussmitglieder werden für die Dauer von drei Jahren gewählt, wobei nur Züchter der zu vertretenden Rasse stimmberechtigt sind. Der Zuchtausschuss kann zu seinen Sitzungen zusätzlich geeignete Personen einladen und, soweit sie dem Kreis der Verbandsmitglieder angehören, für einen bestimmten Zeitraum als Mitglied des Zuchtausschusses bestätigen.


Der Ausschuss wird vom Vorsitzenden des Verbandes oder im Verhinderungsfalle von seinem Stellvertreter nach Bedarf einberufen. Er ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

Die Aufgaben des Zuchtausschusses sind:

1. Die Richtlinien der züchterischen Arbeit und die zu ihrer Durchführung notwendigen, grundlegenden Maßnahmen festzulegen.

2. Beratung über Änderung der Zuchtbuchordnung.

§ 10 Mitgliederversammlung

  • 1. Der Mitgliederversammlung obliegt:
  • 1.1. Wahl des Vorstandes
  • 1.2. Wahl der Rechnungsprüfer
  • 1.3. Beschlussfassung über die Vorlagen des Vorstandes
  • 1.4. Festsetzung der Beiträge und Abgaben
  • 1.5. Genehmigung der Jahresrechnung
  • 1.6. Änderung der Satzung und deren Anlagen
  • 1.7. Wahl von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes
  • 1.8. Auflösung und Liquidation des Verbandes
  • 1.9. Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung
  • 1.10. Beschlussfassung über Ausschlussverfahren

2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich innerhalb der ersten sechs Monate des jeweiligen Jahres statt; außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Verlangen des Vorstandes oder schriftlichen Antrag von mindestens 10% der Mitglieder einzuberufen.

3. Die Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von mindestens 14 Tagen vorher unter Beifügung der Tagesordnung durch den Vorsitzenden des Verbandes oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter einzuberufen. Sie wird vom Vorsitzenden geleitet. Der Vorstand kann aus wichtigen Gründen eine Abkürzung der Einberufungsfrist beschließen.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig. Bei der Beschlussfassung über Änderung der Satzung und deren Anlagen und Auflösung ist die Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.

5. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens acht Tage vor dem Versammlungstermin bei der Geschäftsstelle zu stellen.

Über Gegenstände, die nicht rechtzeitig auf die Tagesordnung gesetzt sind, kann nur beschlossen werden, wenn mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder zustimmen.

6. Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem vom Versammlungsleiter bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Zuchtbuchordnung

Die nach § 2.2.1. zu erlassende Zuchtbuchordnung umfasst:

  • 1. das Zuchtprogramm
  • 2. die Zuchtbuchgliederung
  • 3. die Zuchtbuchführung
  • 4. die Kennzeichnung und Identitätssicherung

§ 12 Zuchtleitung

Die Zuchtleitung berät den Vorstand in allen züchterischen Fragen, ihr obliegt insbesondere:

1. die Durchführung und Überwachung aller züchterischen Maßnahmen des Verbandes,

2. die Überwachung der Zuchtbuchführung.

 

§ 13 Geschäftsjahr und Geschäftsführung

Das Geschäftsjahr des Verbandes läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember (Kalenderjahr).

Zur Führung der laufenden Geschäfte unterhält der Verband eine Geschäftsstelle. Zu den besonderen Aufgaben des Geschäftsführers gehören:

  • 1. die Überwachung der Rechnungs- und Kassenführung
  • 2. die Erstattung des Kassen- bzw. Geschäftsberichtes
  • 3. Aufstellung eines Haushaltsplanes

Alles Weitere ist in der Geschäftsordnung geregelt.

§ 14 Bekanntmachungen

Bekanntmachungen des Verbandes erfolgen in der eigenen Verbandszeitschrift, im Internet und in Fachzeitschriften.

Datenschutz
Der Zuchtverband erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten der Mitglieder. Die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) finden Anwendung. Die Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten erfolgt zur Erfüllung der Zuchtbuchführung und der Durchführung von Zuchtprogrammen aller betreuten Rassen. Beteiligte Dienstleister erhalten die personenbezogenen Daten nur, soweit es für die Durchführung von züchterischen Veranstaltungen und Leistungsprüfungen erforderlich ist. Dienstleister in diesem Sinne sind die Deutsche Reiterliche Vereinigung e. V. (FN) und alle FN-angeschlossenen Zuchtverbände. Zur Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten gehören auch die Veröffentlichung dieser Daten in Publikationsorganen der FN und der FN-Mitgliedszuchtverbände sowie die Veröffentlichung im Rahmen von Zuchtveranstaltungen und Leistungsprüfungen.

Veröffentlichung von Daten und Ergebnissen
Jedes Mitglied stimmt zu, dass Angaben zu seinem Namen, seinem Wohnort sowie die Stammdaten, alle Noten und Zuchtwerte seiner Pferde durch den Zuchtverband und die FN, insbesondere im Internet und im „Jahrbuch Zucht und Sport der FN“, veröffentlicht werden dürfen. Darüber hinaus werden diese Daten an die FN-angeschlossenen Zuchtverbände weitergegeben. 

§ 15 Entschädigungen

Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne § 3 Nr. 26a ESTG beschließen

§ 16 Auflösung des Verbandes

Die Auflösung des Verbandes setzt voraus, dass mindestens 2/3 aller Mitglieder zustimmen. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, dann kann in einer späteren Mitgliederversammlung, die spätestens nach vier Wochen einzuberufen ist, die Auflösung mit 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Bei Aufhebung oder Auflösung des Verbandes oder Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken in Pferdezucht oder Pferdesport zu verwenden.


Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Griesheim. den 23. Februar 2013